Gefahrstoffaustritt nach LKW-Unfall

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Am späten Montagabend kam es auf einer Autobahn im Bereich Verden zu einem Einsatz aufgrund eines Gefahrstoffaustritts aus einem LKW.

Ein LKW mit Anhänger kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und beschädigte eine Leitplanke. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Verden stand das Fahrzeug auf dem Standstreifen. Aus dem Anhänger trat eine zunächst unbekannte Flüssigkeit aus.

Aufgrund der möglichen Gefahrstoffe wurde die Einsatzstelle unter Atemschutz erkundet. Im weiteren Verlauf wurde der Anhänger geöffnet und teilweise entladen. Diese Arbeiten erfolgten unter Atemschutz und in entsprechenden Schutzanzügen. Weitere Einsatzkräfte wurden nachalarmiert und teilweise an der FTZ Verden in Bereitstellung gehalten.

Im Verlauf des Einsatzes konnte ein beschädigtes Gebinde als Ursache für den Flüssigkeitsaustritt festgestellt werden. Der Stoff wurde als gesundheits- und umweltgefährdend eingestuft und in geeigneten Behältern gesichert.

Insgesamt waren rund 170 Einsatzkräfte vor Ort. Neben Feuerwehr und Technischem Hilfswerk waren auch Polizei, Rettungsdienst, die Autobahnmeisterei sowie ein Abschleppunternehmen beteiligt.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Scharnhorst, Verden und Walle, die Gefahrgutgruppe der Gemeinde Dörverden, die Gefahrgutgruppe der Gemeinde Kirchlinteln, der Gefahrgutzug des Landkreises Verden sowie die FTZ Verden.

Gegen 06:30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Die letzten Kräfte verließen anschließend die Einsatzstelle. Die Helferinnen und Helfer des THW Verden konnten nach dem Einrücken in die Unterkunft gegen 07:00 Uhr den Heimweg antreten.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Fahrer des LKW wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

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