02.06.2012

Orientierungsübung mit abschließender Verletztenrettung

Am 2.6.2012 haben 25 Jugendliche der Bezirksjugend Verden auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Barme an einer Orientierungsübung teilgenommen. Sie mussten dabei in verschiedenen Gruppen, nur mit Karte, Planzeiger und einigen Koorindaten bewaffnet, einen Weg durch das vollkommen unbekannte Waldgebiet finden und abschließend Verletze suchen und bergen.

Am Samstagabend des Bezirksjugendlagers, welches vom 1.6. bis zum 3.6. auf dem Wasserübungsplatz des THW in Barme stattfand, waren ein paar der Jugendlichen trotz

anstrengenden Wettkampfs und kurzer Nacht immer noch motiviert genug sich zu der ,im Rahmen des Lagers stattfinden, Orientierungsübung anzumelden.

Für diese ging es also direkt nach dem Abendessen noch einmal los. Um 20 Uhr verließen mehrere Mannschhaftstransporter das Gelände des THW in Barme und nahmen Kurs auf den

Truppenübungsplatz.

Die Jugendlichen waren in 4 Gruppen eingeteilt worden und wurden an 4 verschiedenen Punkten abgesetzt. Von dort aus hatten sie den Auftrag, sich durch den Wald zu finden und die anderen Gruppen an bestimmten Gruppen wiederzutreffen. Begleitet wurde jede Gruppe von einem Betreuer.

Was die Jugendlichen nicht wussten war, dass sich zwei Helfer des Technischen Zuges aus Verden bereits im Waldgebiet versteckt hatten und bei Eintreffen der Jugendlichen um Hilfe schrien. Auch wenn kurz überrascht, waren sie natürlich sofort zur Hilfe bereit und retteten einen "Verletzten" von einem alten Bunker, auf dem er "festsaß". Einen weiterer Verletzter musste über eine weite Strecke gestützt und behelfsmäßig geschient werden – er hatte sich beim Spazierengehen ein Bein gebrochen.

Als dann endlich alle Gruppen zusammengetroffen waren und beide Verletzte wie durch ein Wunder geheilt, begann die letzte Etappe zu den ehemaligen Übungshäusern der Bundeswehr. Auch hier wussten die Jugendlichen nicht, was sie erwarten würde. Viele dachten, nun wäre die Übung zu Ende. Pustekuchen.

Denn dort warteten weitere Helfer , sowie der GkW 1 und die Hubarbeitsbühne aus Verden.

Bei Eintreffen der Jugendlichen gegen 22 Uhr hieß es nun noch einmal richtig Gas zu geben. In den Übungshäusern und rund herum lagen mehrere Verletzte, welche gerettet werden mussten. Zudem wurde es bereits dunkel, daher mussten die Jugendlichen mehrere Arbeitsscheinwerfer aufbauen und die Stromversorgung sicherstellen.

Gegen 23 Uhr hieß es dann endlich: "Alle Vermissten gerettet!". Die Jugendlichen durften nun per Manschaftstransporter zurück ins Lager. Die meisten haben sich wohl auf ihr Feldbett gefreut.

An dieser Stelle vielen Dank für die Unterstützung durch den Technischen Zug aus Verden, ohne den dieses nicht möglich gewesen wäre und auch an alle Ortsverbände, welche Transporter oder Betreuer gestellt haben!


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