11.09.2015

Aufbau einer Notunterkunft in Celle

11.09.15 Seit mehreren Wochen steigt die Zahl der Asylsuchenden Menschen stetig an. Zurzeit werden täglich bis zu 5.000 Flüchtlinge in Deutschland erwartet. Für die Unterbringung der Flüchtlinge werden in ganz Deutschland Notunterkünfte aufgebaut, um den notleidenden Menschen eine erste Bleibe zu errichten. Das THW ist aktuell mit rund 11.500 Einsatzkräften im Einsatz. Mit dem verfügbaren Knowhow in der Strom- und Wasserversorgung, Beleuchtung und Logistik übernimmt das THW Aufgaben zur Errichtung der Infrastruktur in den Notunterkünften.

Am 05.09.15 wurde auch das THW Verden zur Unterstützung in Celle angefordert. In drei Tagen musste eine Notunterkunft für 500 Personen auf einer grünen Wiese errichtet werden. Mit der in Verden stationierten Fachgruppe Elektroversorgung, lag die Hauptaufgabe in dem Aufbau eines Stromnetzes sowie dem Errichten von zahllosen Flutlichtmasten.

Neben den Kernaufgaben der Beleuchtung und des Stromnetzes, halfen die Helfer des Ortsverbandes auch bei der Errichtung der rund 70 Zelte. Jedes Zelt musste zusätzlich mit einem Holzfußboden ausgestattet werden. Bis zu 300 Einsatzkräfte aus sämtlichen Organisationen halfen bei der Errichtung der Zeltstadt. Am Montag den 07.09.15 wurde die Notunterkunft pünktlich wie geplant um 18:00 Uhr fertiggestellt. 

Am 08.09. wurde der Ortsverband Verden nochmals nach Celle gerufen. Aufgrund der immer kälteren Nächte sollten die Zelte mit Heizungen ausgestattet werden. Auch für diese Aufgabe war wieder das Knowhow auf Verden gefragt. Von 18:00 bis 4:30 Uhr wurden die Heizungen mit dem dazugehörigen Stromnetz aufgebaut.

 

Der Dauerbetrieb dieser Notunterkunft, sowie die Betreuung der Flüchtlinge vor Ort wird von dem Malteser Hilfsdienst übernommen.

Der Ortsverband Verden war mit insgesamt 34 THW Helfern im Einsatz. Von Samstag bis Mittwoch haben die Helfer ca. 1.600 Einsatzstunden abgeleistet. 

Ein besonderer Dank geht an die anderen Hilfsorganisationen. Nur mit dieser großartigen Zusammenarbeit war eine solche Mammutaufgabe in der kurzen Zeit zu bewältigen.

Ebenso geht ein großer Dank an die Arbeitgeber unserer Helfer, die mehrere Tage auf ihre Mitarbeiter verzichten mussten. Mit der Freistellung von der regulären Arbeit, leisten Sie einen großen Beitrag, um den Menschen in Not zu helfen.  


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